Arbeiten wir, um zu leben? Oder leben wir, um zu arbeiten? Gerade rund um den Tag der Arbeit stellt sich diese Frage wieder etwas häufiger. Und vielleicht auch etwas ehrlicher. Denn Arbeit ist viel mehr als der Blick aufs Gehaltskonto. Sie gibt Struktur, bringt Erfolgserlebnisse, schafft Kontakte und im besten Fall das gute Gefühl: Das, was ich tue, ergibt Sinn.
Klingt schön. Ist im Alltag aber nicht immer so einfach.
Wenn der Job nicht glücklich macht
Ein schlechtes Miteinander im Unternehmen, zu wenig Wertschätzung, Unzufriedenheit mit der Bezahlung oder Ärger mit der Führungskraft – es gibt viele Gründe, warum aus Motivation irgendwann Frust wird.
Laut „Work Happiness Report“ 2025 hat gut ein Drittel der Arbeitnehmenden in Deutschland innerlich bereits gekündigt. Das zeigt: Glück im Job ist kein nettes Extra. Es ist ein echter Faktor für Lebensqualität.
Doch es gibt auch gute Nachrichten. Manche Berufe scheinen besonders häufig glücklich zu machen.
Die Top 5 der Glücksberufe
Der renommierte Harvard-Professor Howard Gardner hat sich im Rahmen seines „Good Work Project“ mit der Frage beschäftigt, was gute Arbeit ausmacht. Dabei wurden Tausende Arbeitnehmende befragt. Das Ergebnis: Einige Berufsbilder schneiden beim Glücksempfinden besonders gut ab.
1. Gärtner und Floristen
Glück und grüner Daumen? Passt offenbar gut zusammen. Menschen, die mit Pflanzen, Blumen und Gestecken arbeiten, sind besonders häufig zufrieden mit ihrem Beruf. Kein Wunder: Wer täglich etwas wachsen sieht, bekommt das Erfolgserlebnis gleich mitgeliefert.
2. Friseure und Schönheitspflege
Schneiden, föhnen, stylen – und dabei Menschen ein gutes Gefühl geben. In der Friseur- und Beautybranche scheint genau das vielen Beschäftigten Freude zu machen. Auch wenn diese Jobs nicht unbedingt zu den bestbezahlten gehören. Geld ist eben wichtig. Aber nicht alles.
3. Klempner und Installateure
Handwerk hat goldenen Boden – und offenbar auch ziemlich gute Laune. Wer Probleme löst, praktisch arbeitet und am Ende sieht, was geschafft wurde, erlebt oft sehr direkte Erfolgsmomente. Und die machen zufrieden.
4. Marketing und PR
Kreative Ideen entwickeln, Geschichten erzählen, Marken sichtbar machen: Auch Marketing und PR landen weit vorn. Vielleicht, weil hier Strategie, Kreativität und Kommunikation zusammenkommen. Und weil kein Tag dem anderen gleicht.
5. Wissenschaft und Forschung
Wissen macht glücklich? Für viele Forschende offenbar schon. Wer Fragen nachgeht, Neues entdeckt und Zusammenhänge versteht, findet in seiner Arbeit oft genau das, was viele suchen: Sinn.
Beruf oder Berufung?
Ist Ihr Beruf dabei? Oder wäre einer dieser Jobs vielleicht sogar eine Idee für einen Neuanfang?
Natürlich gibt es keine echte Glücksgarantie. Aber es gibt Tätigkeiten, die Menschen besonders häufig als erfüllend erleben. Meist dann, wenn sie Sinn stiften, soziale Kontakte ermöglichen und das Gefühl geben: Ich bewirke etwas.
Und falls Sie sich gerade fragen, warum „Eurojackpot-Gewinner“ nicht in dieser Hitliste auftaucht: Ganz einfach. Das ist kein Beruf. Eher eine Berufung.
Auch rund um den Tag der Arbeit gibt es beim Eurojackpot wieder die Chance auf einen Hauptgewinn – und damit auf ein Leben mit deutlich mehr finanzieller Freiheit.











