Das lange Feiertagswochenende war einfach herrlich. Doch nun schlägt das Pendel leider wieder in die andere Richtung: Fühlt sich für Sie die Rückkehr in den Alltag an wie ein Jetlag ohne Flug? Dann wird es höchste Zeit für einen glücklicheren Start in den Tag. Ein weltweit renommierter Forscher verrät uns seine Tipps für eine Gute-Laune-Routine.
Es gibt diese Tage, an denen man morgens aufwacht und sofort weiß: Das wird heute zäh. Gerade nach den freien Tagen fällt der Wiedereinstieg besonders schwer. Doch der Alltag hat nun einmal die unangenehme Eigenschaft, verlässlich zurückzukehren. Einer, der wissen sollte, wie wir uns dieser Herausforderung erfolgreich stellen, ist Arthur Brooks. Der 61-jährige Sozialwissenschaftler und Professor an der Harvard University (USA) gilt als einer der renommiertesten Glücksexperten weltweit.
Gute-Laune-Routine vor dem Morgengrauen
Der Wissenschaftler schwört auf eine feste Morgenroutine für mehr Glück und Kreativität: Struktur, Fokus und ein wenig Selbstoptimierung vor dem ersten Schluck Koffein. Wie Arthur Brooks jetzt in seinem Podcast verraten hat, beginnt das Programm allerdings sehr, sehr früh: Noch vor Sonnenaufgang steht er auf, um Geist und Gedächtnis so richtig in Schwung zu bringen. Und schon 15 Minuten nach dem Wachwerden ist der Harvard-Professor im Fitnessstudio.
Nach einer Stunde Bewegung wird es ruhiger. Meditation oder Tagebuch, eine halbe Stunde Selbstgespräch. Jetzt vielleicht doch ein Kaffee? Bitte erst später! Frühestens drei Stunden nach dem Aufstehen greift der Glücksexperte zur ersten Tasse des Tages. Stattdessen gibt es ein gesundes Frühstück mit viel Eiweiß. Danach: direkt zur Arbeit, um den Energieschub voll auszukosten.
Mit eiserner Disziplin zum Glück?
Seien wir ehrlich: Das klingt sehr durchdacht und diszipliniert. Allerdings auch wie ein Ablauf, den man sich gerne mal vornimmt, aber nur höchst selten in die Tat umsetzt. Denn zwischen Theorie und Realität befindet sich stets die Snooze-Taste am Wecker, mit der wir uns nochmals ein paar Minuten zusätzlicher Bettzeit gönnen.
Experimentieren und den eigenen Plan finden
Immerhin sollten wir Arthur Brooks zugutehalten, dass er uns seine persönliche Morgenroutine nicht als allgemeingültige Glücks-Empfehlung diktieren will. Stattdessen empfiehlt er ganz bewusst ein individuelles Herantasten. Denn wir sind nun einmal grundverschieden: Manche Menschen blühen um 5 Uhr morgens auf, andere sind vor 9 nicht gesellschaftsfähig.
Den persönlichen Glücks-Rhythmus finden
Glück lässt sich eben nicht wie ein Stundenplan organisieren. Es ist eher ein Zustand, der sich zwischen lieben Gewohnheiten und kleinen Zufällen einstellt. Und glücklich werden wir vor allem dann, wenn wir uns selbst gut kennenlernen und unseren ganz eigenen Rhythmus finden.
Eine schöne Routine wäre es zum Beispiel, zweimal pro Woche einen Eurojackpot-Tipp abzugeben. Denn mit einem Millionengewinn könnten Sie das Wort „müssen“ getrost aus Ihrem Vokabular aussortieren. Und Ihre Glücksroutine hätte in Zukunft vor allem eine Regel: keine festen Regeln mehr.








